Wir freuen uns über die Veröffentlichung einer Besprechung von „Heimweh nach Ferne“ im Kulturmagazin „Museumsblätter“: Das Glück des LesensEinhundert Gedichte von Michael Zeller „Nach Leben schmecken sollen meine Texte, nicht nach Literatur!“, sagt Michael Zeller über…
Auswahl von Manuskripten
Bernd Saxe verrät, wie der Rote Katze Verlag seine Manuskripte auswählt.

Wir wollen schon ganz überwiegend Belletristik machen. Sachbücher, Jugendbücher, Ratgeber wären wohl eher die Ausnahme. Einziges „hartes“ Kriterium ist dann: Qualität. Aber das alles ist natürlich keine exakte Wissenschaft, hier kann man nichts zählen, messen oder wiegen. Vieles ist Bauchgefühl, Einschätzung und Erwartung.
Gefällt mir selbst die Idee, die der Autor hat? Kann sie ansprechend, vielleicht sogar packend schreiben? Wirkt der Text authentisch? Behandelt er ein Thema, das „Relevanz“ hat?
Und schließlich die wohl schwierigste Frage: Könnte das Buch Publikumsinteresse finden? Käuferinnen und Käufer? Denn bei aller Liebe zur Literatur: Ein Verlag ist ein Wirtschaftsunternehmen, muss Umsatz erzielen und am besten sogar Gewinn. Der genutzt wird, um Titel zu finanzieren, die keine „Publikumsrenner“ zu werden versprechen.


